Den Wandlungsfähigen gehört die Zukunft

Jahr für Jahr geht in vielen Unternehmen das Change-Gespenst um. Aus einem vagen Verdacht entspannt sich rasch ein Netz voller Gerüchte. Und bevor die Geschäftsführung überhaupt von einem Wandel spricht, regt sich der Widerstand. Kein Zweifel, eine Veränderung im Unternehmen bedeutet Stress – auf Führungsebene und bei den Mitarbeitenden. Ängste, Bedenken und Unsicherheiten treten zutage. Das ist menschlich, aber muss es wirklich sein?

Vieles wäre einfacher, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende den Veränderungsprozess als eine ganz natürliche Abenteuerreise in eine erfolgreiche Zukunft begreifen würden. Natürlich, weil letztlich nur diejenigen Unternehmen überleben, die mit der Zeit gehen – so banal das auch klingt. Künftig erfolgreiche Unternehmen erklären Wandlungsfähigkeit zur Strategie, um Veränderungen zügig und unaufgeregt im Tagesgeschäft abzuwickeln. Dafür braucht es Engagement und Einigkeit in der Führung. Gefragt sind klare Zielbilder und die Fähigkeit im Umgang mit Verunsicherung, Ängsten und Widerständen.

Und wie werden die Mitarbeitenden mitgenommen? Ganz einfach: entweder emotional oder gar nicht. Wenn es um Veränderungsbereitschaft geht, entscheiden Menschen nie rational. Wer heute und morgen – in unserer schnelllebigen Zeit der Digitalisierung – überleben will, steuert Veränderungen wirksam über Emotionen. Dabei ist die Art und Weise entscheidend.
Vom Wie hängt der Erfolg der Wandlungsfähigkeit ab, egal wie gut ein Konzept oder wie logisch die Gründe sind.

Blogbeitrag vom 19. September 2018; Titus Ladner und Stephan Rausch