Die Schulanlage Klosterguet aus den 1960er-Jahren wurde aufgrund steigender Schülerzahlen und des Sanierungsbedarfs umfassend erweitert und teilweise modernisiert. Basierend auf einer Machbarkeitsstudie wurde der Nordtrakt durch eine zweigeschossige Aufstockung in Holzbauweise ergänzt.
Es entstanden zwei zusätzliche Klassenzimmer mit Lernlandschaften und Gruppenräumen, Förder- und Therapiezimmer sowie ein Mittagstisch für 100 Kinder mit Ausgabestation und Küche. Ein zentrales Element der Erweiterung bildet die neue, zweigeschossige Aula, die über dem Mittagstischraum angeordnet wurde und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bietet. Zudem wurde die gesamte Anlage hindernisfrei erschlossen.
Die Gebäudehülle wurde energetisch saniert und die bestehende Wärmeerzeugung durch Luft-Wasser-Wärmepumpen ersetzt. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ergänzt das Energiekonzept.
Die Bauarbeiten erfolgten bei laufendem Schulbetrieb. Mit den baulichen und energetischen Massnahmen wurde die Schulanlage langfristig an die zukünftigen Anforderungen angepasst.
-
Informationen
Bauherrschaft Schulgemeinde Rorschacherberg Aufgabe Erweiterung und Teilumbau Bestand Auftragsart Machbarkeitsstudie, öffentliche Ausschreibung Leistungen 100 % Teilleistungen gem. SIA 102 Realisierung 2024–2025
-
Planerteam
Architekt RLC Architekten AG, Rheineck Bauingenieur SJB Kempter Fitze AG, St.Gallen Elektroingenieur Projekt AG, Heerbrugg HLKS-Ingenieur Espro AG, St.Gallen Bauphysik ExpEduCon GmbH, Heerbrugg Brandschutz Baubüro Hollenstein GmbH, Zuzwil Bühnenplaner Bühnenplan Nerlich AG, Tuggen Fotograf Jan Thoma, Abtwil
- Geschossfläche Erweiterung m2
- Gebäudevolumen Erweiterung m3
- Geschossfläche Umbau m2
- Gebäudevolumen Umbau m3